AML-Richtlinie (Anti-Geldwäsche)
Zuletzt aktualisiert: 28.08.2026
Zweck
Millioner verhindert die Nutzung der Plattform für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Die Maßnahmen basieren auf den Vorgaben der Malta Gaming Authority und geltenden EU-Standards. Alle Spieler unterliegen einer risikobasierten Prüfung.
Kundenprüfung
Vor größeren Auszahlungen oder bei auffälligen Mustern werden Identität, Wohnsitz und Herkunft der Mittel geprüft. Dokumente können Ausweis, Adressnachweis und bei Bedarf Kontoauszüge umfassen. Unvollständige oder widersprüchliche Unterlagen führen zu Verzögerungen oder Kontosperren.
Transaktionsüberwachung
Einzahlungen und Auszahlungen werden auf ungewöhnliche Volumina, schnelle Durchläufe und Namensabweichungen geprüft. Zahlungsmittel müssen auf den Kontoinhaber lauten. Mehrfachkonten und das Teilen von Wallets sind untersagt und können zur Schließung führen.
Risikoeinstufung
Konten erhalten eine Risikoklasse anhand von Land, Spielvolumen und Verhaltensmustern. Höhere Klassen lösen verstärkte Prüfungen und kürzere Review-Intervalle aus. Politisch exponierte Personen unterliegen zusätzlichen Kontrollen.
Meldungen und Zusammenarbeit
Bei begründetem Verdacht meldet der Betreiber ship verdächtige Aktivitäten an die zuständigen Stellen und arbeitet mit Aufsicht und Strafverfolgung zusammen. Spieler werden über laufende Ermittlungen nicht im Detail informiert, wenn gesetzliche Geheimhaltungspflicht besteht.
Aufbewahrung
AML-relevante Unterlagen und Transaktionsprotokolle werden für die gesetzlich vorgeschriebene Dauer aufbewahrt und anschließend sicher gelöscht oder anonymisiert, soweit keine längere Pflicht besteht.